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Reifen | Simson-FAQ
INHALTSVERZEICHNIS
- Allgemeines zum Thema Bereifung
- Reifenfülldruck (Werksangabe vs. eigene Erfahrungen)
- Mindestprofiltiefe / TWI-Mindestprofilmarke (Tread Wear Indicator)
- Reifenalter (DOT-Nummer)
- Empfehlenswerte und zulässige Reifen für die Schwalbe
- Bedeutung der Reifenkennzeichnungen (Geschwindigkeitsindex, Lastindex)
- Winterreifenpflicht (Geltungsbereich der StVO)
Stand: Mai 2026
1. Allgemeines zum Thema Bereifung
Der Reifen ist die direkte Verbindung zwischen deinem Moped und der Fahrbahn. Mit Hilfe der Räder werden die Antriebs-, Brems- und Lenkkräfte übertragen.
Im Allgemeinen besteht ein Reifen etwa zur Hälfte aus Kautschuk, verschiedenen Füllstoffen wie Ruß, Silica und Kieselsäure, einem eingearbeitetem Stahlgewebe oder weiteren Chemikalien (beispielsweise Schwefel, Harze, Weichmacher).
Vom Aufbau her bestehen sie aus einer sogenannten Karkasse, die als tragendes Grundgerüst die typische Form bestimmt und den Reifenschlauch mit der darin enthaltenen Luft umfasst. Die Wulst sorgt dafür, dass der Reifenmantel sicher auf der Felge sitzt. Die Seitenwand schützt wiederum die Karkasse und dämpft im Fahrbetrieb Unebenheiten des Fahrbahnbelags, sorgt also gleichzeitig auch für entsprechenden Fahrkomfort. Die Lauffläche enthält innenliegend einen Stahlgürtel welcher dem Reifen Stabilität gibt. Von außen enthält die Lauffläche das typische netzartige Reifenprofilmuster, wodurch die Laufeigenschaften bestimmt werden.
Reifen müssen während ihrer Nutzungsdauer von etwa sieben Jahren eine Menge aushalten - verschiedene und ggf. auch verunreinigte Fahrbahnbeläge, tiefe Schlaglöcher und hohe Bordsteinkanten, wechselnde Temperaturen im Verlaufe eines Tage oder während der Jahreszeiten, wechselnde Witterung, Belastungen durch Anfahren und Abbremsen und vieles mehr - so ein Reifen muss wirklich eine Menge aushalten! Gleichzeitig soll er möglichst lange halten und wenig Verschleiß aufweisen und bestmögliche Fahreigenschaften für alle Situationen besitzen.
Deshalb sollte im Rahmen der Fahrzeupflege regelmäßig der Zustand der Bereifung als sicherheitsrelevantes Bauteil geprüft werden.
Dies umfasst die regelmäßige Kontrolle des richtigen Reifenfülldrucks, eine Sichtkontrolle auf erkennbare Schäden (Beulen in der Reifenflanke, Risse usw.) und der ausreichenden Profiltiefe. Gerade weil auch die Reifenmischung mit zunehmendem Alter an Elastizität verliert, sollte ein Reifen möglichst nach sieben Jahren erneuert werden, da er bereits hier nachweislich an positiven Fahreigenschaften verlieren kann, wodurch sich Bremswege vor allem bei ungünstigen Wetterbedingungen verlängern können oder bereits eine erhöhte Gefahr des seitlichen Wegrutschens bei Kurvenfahrten bestehen kann.
Auch wenn dein Bestreben eine möglichst originalgetreue Simson Schwalbe ist - originale DDR-Penumant Reifen sind aus Gründen der Verkehrssicherheit völlig ungeeignet und sollten unbedingt erneuert werden.
2. Reifenfülldruck
Für bestmögliche Fahreigenschaften sollte besonderes Augenmerk auf den richtigen Reifenfülldruck gelegt werden, denn gleichzeitig nimmt dieser Einfluss auf Kraftstoffverbrauch und Verschleiß des Reifenprofils.
Ein zu geringer Reifeninnendruck führt zu schwammigem und instabilem Fahrverhalten. Der Bremsweg erhöht sich massiv, da nur die Randbereiche des Reifenprofils Kontakt zu Fahrbahnoberfläche haben.
Ein zu hoher Reifeninnendruck ist ebenfalls kontraproduktiv, da dann nur der mittlere Teil der Lauffläche Kontakt zum Fahrbahnbelag hat. Alle von der Norm abweichenden Reifenfüllstände führen dadurch zu einer verkürzten Lebensdauer und können insbesondere in Gefahrensituationen zu unberechenbarem Fahrverhalten und einem deutlich erhöhten Unfallrisiko führen.
In Fachkreisen wird daher auch empfohlen, mindestens alle zwei Wochen den Reifenfülldruck im bei kalter Bereifung zu überprüfen. Noch besser ist die Kontrolle vor jedem Fahrtantritt und insbesondere vor längeren Ausfahrten.
Die Überprüfung des Reifenfülldrucks am bereits warmgefahrenen Reifen sollte vermieden werden, da aufgrund der durch Erwärmung der im Schlauch enthaltenen Luft eine Druckerhöhung auftritt, wodurch das Einstellen des korrekten Reifenfülldrucks nicht mehr ohne weiteres möglich ist! Übrigens nehmen hier auch die unterschiedlichen Jahreszeiten aufgrund unterschiedlicher Außentemperaturen Einfluss auf den Reifendruck!
Nachfolgende Reifenfülldrucke gelten für alle an Simson Schwalben zugelassenen Reifen! Beachten Sie auch die Angaben der jeweiligen Hersteller zum Reifenfülldruck, sofern von den diese von den Standardangaben abweichen!
Nachfolgende Reifenfülldrucke gelten für alle an Simson Schwalben zugelassenen Reifen! Beachten Sie auch die Angaben der jeweiligen Hersteller zum Reifenfülldruck, sofern von den diese von den Standardangaben abweichen!
Reifenfülldruck WerksangabeReifendruck gem. Werksangabe - Vorderrad 1,25 bar.Reifendruck gem. Werksangabe - Hinterrad 1,5 bar (im Soziusbetrieb 2,5 bar).
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die von Werk aus angegebenen Werte für mein Empfinden viel zu niedrig und daher nicht zu empfehlen sind. Nachfolgend meine Empfehlungen:
Reifenfülldruck - meine EmpfehlungReifenfülldruck - Vorderrad 2 bar.Reifenfülldruck - Hinterrad 2 bar (bei geringer Zuladung) bzw. 2,5 bar (bei hoher Zuladung z.B. Soziusbetrieb).
3. Mindestprofiltiefe (TWI-Marke = Tread Wear Indicator)
Gem. § 36 II StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) muss die Mindestprofiltiefe bei Luftbereifung an Kraftfahrzeugen grundsätzlich mindestens 1,6 mm betragen.
Der Gesetzgeber hat die Gesetzeslage bei Kleinkrafträdern, zu denen auch die Simson Schwalbe zählt, noch weiter ausgestaltet. Hier wird eine Mindestprofiltiefe von lediglich 1 mm vorgeschrieben.
Das Erreichen der Mindestprofiltiefe lässt sich über die sog. TWI-Marke (Tread Wear Indicator, auch: Abnutzungsindikator) im Bereich der Lauffläche erkennen. Dabei handelt es sich um eine Reifenverschleißanzeige, die in den Rillen des Hauptprofils durch i.d.R. quer zur Laufrichtung durch liegende kleine Erhebungen gekennzeichnet sind. Zur besseren Erkennbarkeit ist an der Reifenflanke seitlich eine Markierung für die Position des Abnutzungsindikators aufgebracht (siehe Abbildung).
Liegt das Profil des Reifens auf gleicher Höhe mit der TWI-Markierung, so ist der Reifen verschlissen und muss erneuert werden!

Abbildung: TWI-Kennzeichnung an der Reifenflanke

Abbildung: TWI-Steg mittig in der Rille des Hauptprofils
In Fachkreisen wird jedoch empfohlen, bereits deutlich vor Erreichen der Mindestprofiltiefe den betreffenden Reifen zu erneuern, da sich das Fahrverhalten insgesamt massiv verschlechtert. So verlängern sich Bremswege erheblich, das Kurvenverhalten und Spurverhalten wird negativ beeinträchtigt, aber auch die Aquaplaning-Gefahr bei nasser Fahrbahn steigt an!
Schwalbepilot empfiehlt, dass Reifen bereits ab einer Restprofiltiefe von 3 mm erneuert werden sollten!
4. Reifenalter (DOT-Nummer / Department of Transportation)
Die DOT-Nummer ist eine vom 'Department of Transportation' eingeführte Kennzeichnung von Reifen, die das Herstellungsdatum eines jeden Reifen durch den Hersteller verpflichtend an der Reifenflanke angibt.
Sie setzt sich aus dem 'Plantcode' (= Herstellungswerk), dem 'Sizecode' (= Reifengröße), dem 'Typecode' (= herstellerspezifischer Code) sowie der Produktionswoche und dem Produktionsjahr zusammen. Für dich ist vor allem letzteres von Bedeutung, da du anhand dieser Kennzeichnung das Alter des Reifens bestimmen kannst.
Neuere Reifen besitzen einen vierstelligen Code.

Abbildung: Der Code '0510' bedeutet, dass der vorliegende Reifen in der 5 Kalenderwoche im Jahr 2010 hergestellt wurde.
Ältere Reifen dagegen besitzen häufig noch einen dreistelligen Code. Dieser ist dann mit einem "Dreieck"-Symbol gekennzeichnet. Reifen mit solch einer Kennzeichen wurden vor dem Jahr 1990 hergestellt und sollten daher unbedingt vor Fahrtantritt erneuert werden.
Bei originaler DDR-Bereifung ist es in der Regel so, dass diese noch keine DOT-Nummer besitzen. Dafür sind diese mit "Made in GDR" gekennzeichnet oder tragen die Bezeichnung "Pneumant". Auch solche Reifen sind für einen sicheren Fahrbetrieb aufgrund des spröden Materials absolut ungeeignet und sollten erneuert werden.

Abbildung: Ein originaler DDR- Reifen mit Pneumant und "Made in GDR" - Beschriftung
Grundsätzlich gilt in Fachkreisen, dass ein Reifen nicht älter als 7 Jahre sein sollte. Das liegt daran, dass das Material im Laufe der Zeit einer Alterung unterliegt und dadurch zunehmend aushärtet und spröder wird. Ein guter Reifen muss sich jedoch sämtlichen Fahrbahnoberflächen gut anpassen und "anschmiegen". Durch den Alterungsprozess verliert ein Reifen zunehmend diese Eigenschaften, was vor allem in kritischen Fahrsituationen negative Auswirkungen durch längere Bremswege und fehlenden Grip haben kann.
Auch Umwelteinflüsse (z.B. UV-Strahlung durch Sonnenlicht, Streusalz im Winter, usw.) können den Alterungsprozess eines Reifens beschleunigen.
Ein alter Reifen sollte auch dann erneuert werden, wenn er optisch noch tadellos erscheint.
Neue, noch unbenutzte Reifen, besitzen i.d.R. noch eine völlig glatte Oberfläche und werden automatisch auf den ersten gefahrenen Kilometern durch den Fahrbahnbelag angeraut, wodurch sich die vollen Fahreigenschaften entwickeln. Daher sollten neue Reifen immer behutsam eingefahren werden.
Aus den zuvor genannten Gründen sollte auch keinesfalls mehr mit originaler Pneumant-Bereifung gefahren werden!
Übrigens würde dies bei entsprechenden Kontrollen durch die Polizei zu einem sogenannten "Mängelbericht" führen, wonach der Fahrzeughalter verpflichtet wäre, innerhalb von 10 Tagen den Mangel am Fahrzeug zu beseitigen.
Eine anschließende Vorstellung bei einer Polizeidienststelle wäre die Folge. Je nach Ermessen der Polizei kann dies bereits mit einem Verwarngeld belegt werden.
5. Empfehlenswerte und zulässige Reifen für die Simson Schwalbe
Für Simson-Fahrzeuge im allgemeinen ist der Neukauf von Reifen glücklicherweise völlig unproblematisch.
Benötigt werden Reifen mit einer Reifendimension von 2 3/4 - 16R (alte Bezeichnung: 2,75 - 16R).
- Dabei steht "2 3/4" für die Nennbreite des Reifens.
- Die "16" steht für 16 Zoll, also für den Durchmesser des Reifens und das "R" bedeutet 'reinforced', also verstärkt.
- Weitere Kennzeichen sind "M/C" (= Motocycle, also nur für Motorräder zulässig),
- der Lastindex und
- der Geschwindigkeitsindex.
Ein Beispiel für eine vollständige Angabe der Reifendimension mit Hersteller-Bezeichnung:
Heidenau K36/1, 2 3/4 - 16 R M/C 46J.
Aus eigener Erfahrung kann ich Bereifung des Herstellers 'Heidenau' empfehlen. Darüber hinaus bieten aber auch Hersteller wie z.B. Continental, VeeRubber oder Sava passende Bereifungen für die Simson Schwalbe.
Zu unterscheiden sind zunächst die unterschiedlichen Reifenformen, die je nach gewünschtem Verwendungszweck von den Reifenherstellern angeboten werden, darunter v.a. normale Straßenbereifung, Crossbereifung, Slicks, Winterreifen usw..
Schwalbepilot empfiehlt für den normalen Fahrbetrieb im Öffentlichen Straßenverkehr herkömmliche Straßenbereifung mit guten ausgewogenen Fahreigenschaften für sämtliche Witterungsbedingungen.
Daher wird im folgenden auch ausschließlich Reifenmodelle eingegangen, die sich aufgrund der positiven Erfahrungen in der Simson-Szene bewährt haben.
Nachfolgende Übersicht stützt sich auf eine im Schwalbennest durchgeführte Befragung der User:
| Überblick über ausgewählte Sommer-Bereifung | |
| - entspricht dem originalen Reifenprofil (Pneumant K30) - Achtung - zwei unterschiedliche Ausführungen erhältlich, 50 km/h und 100 km/h Variante (siehe weiter unten...) - insgesamt gutes Fahrverhalten, neigt bei Nässe eher zum wegrutschen | |
| - ähnelt dem Reifenprofil des K30 und damit annähernd originale Optik - sehr gute Fahreigenschaften sowohl bei Trockenheit und Nässe | |
- modernes Reifenprofil sehr gute Fahreigenschaften sowohl bei Trockenheit und Nässe- für hohe Laufleistung ausgelegt | |
- Hinweise zum Kauf von neuen Reifen für die Simson Schwalbe
Mitunter kommt es vor, dass bei Ersatzteilehändlern unzulässige Bereifung für die Simson Schwalbe angeboten wird. Im Falle eines Unfalls könnte dies im schlimmsten Fall zum Verlust der Betriebserlaubnis führen!
Daher sollte beim Kauf von neuer Bereifung für die Simson Schwalbe in erster Linie auf die Reifendimension, darunter die Geschwindigkeitsindizes (kurz: GI; max. zulässige Höchstgeschwindigkeit im Fahrbetrieb für einen Reifen dieser Kategorie) ) und die Lastindizes (kurz: LI; max. zulässige Last im Fahrbetrieb für einen Reifen in dieser Kategorie) i.V.m. der Achslast des Fahrzeugs geachtet werden!
| Überblick über ausgewählte Geschwindigkeitsindizes | ||
(Kürzel) | ||
| Überblick über ausgewählte Lastindizes | ||
(Kürzel) | (bei 2,5 Bar Reifenfülldruck) | |
Berechnung des Lastindex
Dazu wird zunächst ein Blick auf die Geschwindigkeitsindizes sowie die Lastindizes geworfen. Anschließend wird mit Hilfe der Anlage 8 der ECE Regelung 75 und der für die Simson Schwalbe max. zulässigen Achslasten für vorn (= 80 kg) und hinten (= 180 kg) jeweils berechnet, welcher Reifen in Frage kommt und ob dieser zulässig ist.
| Auszug aus Anlage 8 der ECE Regelung 75 (angepasst) - gilt für Felgendurchmesser von 13 Zoll und mehr - | |||||
in km/h | in Prozent (%) | ||||
| Beispielrechnung für den Heidenau K36/1 Reifen Reifendimension 2 3/4 - 16 M/C 46J TT |
Vorbereitung für die Rechnung - 16'' steht für 16 Zoll Felgendurchmesser, d.h. unser Wert für die Rechnung steht in der Anlage 8 der ECE Regelung 75 in der Spalte "Felgendurchmesser ab 13 Zoll und mehr" (siehe oben) - Zu guter Letzt hier noch die Achslasten der Schwalbe gem. Technischem Datenblatt: vorne - 80 kg | hinten: 180 kg (bei allen Schwalbe-Modellen) |
Schritt 1: Der Reifen K36/1 trägt gem. Reifendimension bei 100 Km/h (= "J") genau 170 kg (= "46"). |
Schritt 2: Da die Schwalbe mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 Km/h eingetragen ist, gilt daher eine Traglast von 170 kg X dem Tabellenwert der unter der Tragfähigkeitsänderung (%) für Felgendurchmesser ab 13'' angegeben ist, d.h. in diesem Beispiel wäre es das Geschwindigkeitssymbol "J" in der Zeile 60 Km/h, somit 23 %. |
Schritt 3: Für die Rechnung bedeutet dies dann: 170 kg x 1,23 (umgerechnet 23 %) = 209,1 Kg |
- Ergebnis - |
Hinweis: V.a. beim Originalprofil K30 besteht oftmals das Problem, dass dieser Reifen auch als 50 Km/h Variante verkauft wird. In der 50 Km/h-Variante erfüllt der Reifen nicht die entsprechenden Voraussetzungen zur Nutzung aufgrund einer zu geringen Traglast! Im schlimmsten Fall wäre ein Reifenplatzer die Folge.
6. Winterreifenpflicht
Seit dem 04.12.2010 besteht für den Geltungsbereich der StVO eine Winterreifenpflicht für Kraftfahrzeuge.
Gemäß § 2 IIIa S.1 StVO darf bei "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden", die mit entsprechender M+S-Kennzeichnung ("Matsch und Schnee" = Allwetterbereifung) versehen sind.
Ein Kraftfahrzeug im Sinne des § 1 II StVG ist jedes Landfahrzeug, das mit Maschinenkraft bewegt wird, ohne an Bahngleise gebunden zu sein.
Dies trifft auch auf eine Simson Schwalbe zu. Diese gilt als Kleinkraftrad und somit als Kraftfahrzeug im Sinne der Vorschriften, wodurch bei den o.g. Wetterbedingungen zwangsläufig mit entsprechender Bereifung (M+S-Kennzeichnung) gefahren werden muss!
Andernfalls wird durch das Führen eine Kraftfahrzeugs mit Sommerreifen (also ohne M+S-Kennzeichnung) eine Ordnungswidrigkeit (vgl. lfd. Nr. 5a BKatV - gem. Regelsatz - Bußgeld bei fahrlässiger Begehung - 60,- Euro (Verdoppelung bei Vorsatz, also 120,- Euro) begangen.
Für die Simson Schwalbe ist dies unproblematisch, da auch hier eine Reihe von Winterreifen beispielsweise vom Hersteller "Heidenau" im Handel erhältlich sind.
- Heidenau K 42 Silica
- Heidenau K66 SnowTex
sehr gute Fahreigenschaften sowohl bei Trockenheit und Nässe